Sonntag, 21. Oktober 2012

Apokalypse

Und Laub wird bunt vor dem Sterben, bevor der große Wind kommt und es mit sich nimmt.
Noch einmal brennt das Gestirn des Tages hell, so als verspräche es Ewigkeit.
Ich aber werde bald die Vorhänge zuziehen und vom Weltuntergang schreiben. Ich werde ab und an aus dem Fenster blicken wie eine alte Eule, um zu sehen, wer schon weiter ist, die Realität oder ich.

Es wird damit anfangen, dass ich das nicht schreiben will.
Die Wahrheit aber wird sagen, dass sie mir die Augen herausreißen will, damit ich nicht sehe mit den fleischlichen Augen, sondern mit denen des Geistes.

Dann werde ich den GEIST erblicken und er wird erscheinen in schöner Gestalt und sanft reden. Er wird sich zeigen als die Wärme aber auch als das Feuer. Hernach wir ein Engel kommen und der Boden wird zittern unter seinen Schritten und er wird brechen vor mir das erste Siegel.

Das Problem mit den alten Schriften ist, dass man sie zu lange interpretiert hat. So ist aus der Wahrheit eine Lüge geworden.
Deswegen sollte man neu schreiben. Aber es sollte die Wahrheit sein. Nicht eine Meinung.
l56278-digitale_malerei-evolution

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