Mittwoch, 24. Oktober 2012

Worte, Worte

Worte schreiben sich, reden sich selbst. Ein Wort ergibt das nächste. Den Worten ist es auch egal, wer sie benutzt. Worte sind geduldig.

Man legt ihnen Bedeutungen bei. Die haben sie aber nicht. Aber Bedeutungen färben das Sein irgendwie so, wie man es haben will.

 

Es gibt aber keine Bedeutungen. Worte strömen aus den tausend Mündern der Mensch-Maschine.

Niemand hat je ein Wort hervorgebracht.

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Das Wesentliche ist Wortlos und spricht aus sich selbst.

So lange wir an Worte glauben, regieren uns die Worte.

 

Man tue alle Worte bei Seite. Was bleibt?

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